Von Jann hab ich den Hinweis auf GL Terminal bekommen. Emuliert wunderbar einen total klassischen, flimmernden, gekrümmten Terminal. Echtes Oldschoolfeeling!
Letzte Woche hab ich den Grillmeister für die Berliner Gazette gespielt. Auf Ihrer Gala zum 10 jährigem Bestehen durfte ich Unmengen von Grillfleisch und Würsten an die Leute bringen. In der ehemaligen Kosmetiksalon der DRR, dem Babette (Karl-Marx-Allee) gab’s Lesungen. Einen Bericht gibt es bei der Berliner Gazette und Photos gibt es im Wasser Flickr Set!
Am Freitag ging die neue Seite für das Netaudio Festival 2009 online.
Ein neues Design, Logo und Website mit Anbindung an Facebook und Twitter hält die Besucher auf dem Laufenden wenn es vom 08.10.2009-11.10.2009 in der Berliner Maria wieder ganz um Netaudio geht!
Aus aktuellem Anlass wollte ich ein Shell-Script schreiben das mir anzeigt, wenn sich eine Datei ändert (ein Log-File) und diese dann kurz ausgibt. Jedes mal wenn sich also die Datei ändert, klingelt es im Terminal (printf 'a') und ich bekomme die letzten Einträge angezeigt:
interval=${2:-1}
filename=$1
filename=${filename:?"missing."}
while true
do
if test `find "$filename" -mmin ${interval}`
then
clear;
printf "`date`n$filenameann";
tail "$filename"
fi
echo "sleeping for next check in $((interval * 60)) seconds ..."
sleep $((interval * 60))
done
Man kann das auch auf die Spitze treiben, aber so macht’s erstmal das was ich wollte. Benutzt wird es dann wie folgt:
./fileChanged.sh folder/testlog.log
Checkt dann jede Minute ob die Datei sich geändert hat. Wer rausbekommt wie man das mit Sekunden machen kann sagt mir Bescheid :)
Wie gestern schon beschrieben kann man super ab (Apache Bench) die Performance seiner Applikationen im Web testen. Durch Zufall hab ich in meiner Ports Sammlung noch ein anderes Programm gefunden das auch sehr vielversprechend aussieht: siege.
Dort kann man auch mehrere URLs testen, einen User simulieren und noch viel mehr. Damit habe ich allerdings noch nicht so viel Erfahrung. Hab aber gleich mal meine App getestet:
siege -c 100 -t 10s http://localhost/myProject/
Die Ausgabe sieht fast so aus wie beim ab:
Transactions: 545 hits
Availability: 100.00 %
Elapsed time: 17.85 secs
Data transferred: 1.33 MB
Response time: 1.02 secs
Transaction rate: 30.53 trans/sec
Throughput: 0.07 MB/sec
Concurrency: 31.01
Successful transactions: 604
Failed transactions: 0
Longest transaction: 3.31
Shortest transaction: 0.03
Mit einem Config File kann man aber auch noch mehrere Urls abfragen und so ein realistischeres Ergebnis erzielen. Mehr dazu steht in der Docu von Siege oder in Tutorials die man so im Netz findet: Regression testing with Siege.
Ich denke mal das solche Tools auch eine wunderbare Möglichkeit sind verschiedene Hoster zu testen oder einem Kunden zu zeigen wie Vorteilhaft eine Optimierung seiner Applikation wäre oder einfach nur welchen extremen Effekt der Einbau eines Caches hat.
Wer sich mit Websiten beschäftigt die von mehr als 100 Besuchern am Tag besucht werden und nicht wirklich viel im Terminal macht freut sich eventuell über Apache Bench.
Das ist ein Programm das man auf OSX ganz einfach im Terminal laufen lassen kann um seinen Server mal so richtig schwitzen zu lassen.
Ein üblicher (und auch vergleichbarer) Aufruf ist der folgende:
ab -c 10 -t 60 http://localhost/myProject/
Was 60 Sekunden lang, immer 10 Requests auf die Seite abfeuert und einem danach folgende Ausgabe generiert:
Finished 3102 requests
Server Software: Apache/2.0.59
Server Hostname: localhost
Server Port: 80
Document Path: /myProject/
Document Length: 2005 bytes
Concurrency Level: 10
Time taken for tests: 60.002 seconds
Complete requests: 3102
Failed requests: 303
(Connect: 0, Receive: 0, Length: 303, Exceptions: 0)
Write errors: 0
Total transferred: 7530897 bytes
HTML transferred: 6211149 bytes
Requests per second: 51.70 [#/sec] (mean)
Time per request: 193.431 [ms] (mean)
Time per request: 19.343 [ms] (mean, across all concurrent requests)
Transfer rate: 122.57 [Kbytes/sec] received
Connection Times (ms)
min mean[+/-sd] median max
Connect: 0 1 1.2 0 11
Processing: 30 186 663.6 157 20630
Waiting: 0 161 83.6 155 621
Total: 30 187 663.6 157 20631
Percentage of the requests served within a certain time (ms)
50% 157
66% 196
75% 219
80% 235
90% 276
95% 309
98% 354
99% 386
100% 20631 (longest request)
In dieser Ausgabe kann man erkennen das das aktuelle Projekt so ca. 50 Leute gleichzeitig aushalten könnte. Im vergleich mit anderen Projekten kann man dann Rückschlüsse darauf ziehen wie gut man programmiert hat ;-)
Viele benutzen ab auch zum Vergleich von verschiedenen Frameworks die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte: Test1, Test2 und Test3.
ab kann man wie üblich über macports installieren (OSX Developer Tools müssen installiert sein):
sudo port install ab
iTerm ist eine willkommene Alternative zu der nativen Terminal App für OSX. Jetzt kann man die auch mit AppleScript verwursten.
Wenn man es Leid ist immer wieder die selben Terminal Fenster aufzumachen um Apache-Logs zu lesen oder die Datenbank zu überwachen sollte man überlegen ob das nicht noch besser geht. Klaro geht das besser! Mit Apple-Script!
tell application "iTerm"
activate
-- create server log terminal
make new terminal
tell the last terminal
activate current session
launch session "Default Session"
tell the last session
write text "clear;"
write text "tail -f /Applications/MAMP/logs/apache_access.log"
set background color to {15000, 200, 200}
end tell
end tell
set the bounds of the first window to {0, 700, 840, 900}
set the name of the first window to "apace_access.log"
-- creat working terminal
make new terminal
tell the last terminal
activate current session
launch session "Default Session"
tell the last session
write text "welcome user, start now"
end tell
end tell
set the bounds of the first window to {0, 0, 840, 660}
set the name of the first window to "workspace"
end tell
So kann man ganze Fenster Setups zusammencoden und erspart sich so hoffentlich einen Haufen Zeit.
Nachtrag:
Man kann dann das Apple-Script auch automatisch bei jedem Start von iTerm ausführen lassen indem man es in ~/Library/iTerm/AutoLaunch.scpt ablegt. Weitere Beispiele gibt es auf der Scripting Seite von iTerm.
Ein weiterer Vorteil von mediatemple Servern ist, dass man per rsync und ssh einfache Projektupdates schieben kann.
Ich arbeite an den meisten Projekten, wie auch diesem Blog, lokal auf meinem Rechner und habe bisher immer mit Transmit syncronisiert. Da Transmit aber reichlich beschränkt ist, was die Einstellungsmöglichkeiten betrifft und mein PHP-FTP Sync Programm nicht 100% alle Features abdeckt die rsync abdeckt habe ich mich damit mal beschäftigt.
Sobald man einen ssh Zugang zu seinem Mediatemple server hat kann man mit nur einer Zeile in der Console sein komplettes Projekt updaten - in Windeseile!
rsync -avzcu --cvs-exclude --progress [localDir] -e ssh [host]:[remoteDir] --exclude-from deployIgnore.txt
Die mit eckigen Klammern umklammerten Sachen müsste man dann einfach durch eigene Werte ersetzen.
Ich bin seit dem letzen Jahr erfolgreich und glücklich auf einem Mediatemple Server.
Man kann dort unter anderem auch echt supertoll seine eigenen SVN Repositories anlegen. Das hab ich bei noch keinem deutschen Hoster gesehen für das Geld.
Seit heute hab ich es auch endlich hinbekommen einen sog. SVN-Hook einzurichten. Ich hab dazu leider nichts richtiges im Netz gefunden und musste ein wenig rumprobieren. Es geht nämlich so:
cd svn-repo/hooks
cp post-commit.tmpl post-commit
chmod +x post-commit
Und dann brauch man nur noch die post-commit mit dem editor seiner Wahl editieren:
/usr/share/subversion/hook-scripts/commit-email.pl "$REPOS" "$REV" --from absender@host.tld -s "Custom Subject" empfaenger@host.tld
Die mailer.py und mailer.rb variante die es bei tigris gibt sind viel hübscher, funktionieren aber irgendwie bei MT nicht :(
Das Script von letztens verkürzt:
ls | grep -E ".*part(1|01|001).rar" | xargs nice -n 20 unrar e -p[passwort]
Extrahiert mehrere Rar Dateien mit dem selben passwort, eins nach dem anderen. So einfach is det :)