Erst vor zwei Wochen etwa hatte ich das Vergnügen und konnte den Layar-Browser auf einem der neuen IPhones 3Gs ausprobieren und war schlichtweg begeistert!
Dort kann man einfach den Bildschirm wie ein Fenster in einer andere Welt benutzen. Man schwenkt das Handy hin und her und sieht an welcher Stelle im Raum (in 3D dargestellt) sich zum Beispiel Wikipedia Einträge befinden. Ganz praktisch wenn man sich verlaufen hat und den Fernsehturm gerade nicht sehen kann um sich zu orientieren. Erst eine Spielerei - die aber durchaus imenses Potential hat das Leben der Menschen zu erleichtern. Die intuitive Art wie man das Handy bewegt hilft dabei nur ungemein.
In Layar kann man so gut wie alle Daten die einen Ort haben anzeigen lassen, vorausgesetzt es gibt dort einen Stream dafür. Neu dazu gekommen sind heute die Jungs und Mädels mit ihren Reisetips von Spotted by Locals. Wer sich nicht so richtig vorstellen kann wie das genau abläuft guckt sich am besten eines der Videos an die es bei Youtube gibt.
Also nur noch eine Frage der Zeit, bis alle Leute mit dem Handy vor dem Gesicht durch die Straßen rennen und sich niemand mehr verläuft! Es sei denn, der Akku is’ leer ;-)
Ich hab mir letztens für meine kleine Bibliothek Zuwachs besorgt und mir die englische Originalausgabe von Clean Code
(Amazon-Affiliate Link) von Uncle Bob
aka. Robert C. Martin besorgt.
Nach Code Complete
, Code Craft
die ca 300 Seiten dicker sind, ist das das dritte Buch das sich mit Quellcode-Qualität beschäftigt.
Anders als in den zwei anderen Büchern gibt es in Clean Code
genauere konkrete Code Beispiele und weniger Statistiken. Was überzeugender ist kommt ganz auf den persönlichen Geschmack an. Statistiken sind super Argumente für Projektmanager oder Chefs um ihre Pläne durchzubringen wohingegen die konkreten Beispiele den einzelnen Programmierer ansprechen. Besonders die zwei wirklich konkreten und auch nachvollziehbaren Kapitel weiter hinten im Buch geben ein Beispiel daran.
Wunderbar finde ich auch, dass anders als in den anderen beiden Büchern das Thema Respekt angesprochen wird. So ist es weder falsch sondern eher richtig den Quellcode von jemand anderen zu analysieren und zu kritisieren denn nur dadurch kommt ein Dialog zu Stande und die Qualität verbessert sich.
Am Ende von Clean Code
welches nur Java Beispiel beinhaltet - was aber nicht wirlich stört - werden alle "Regeln" noch einmal aufgezählt und viele kennt man schon aus anderen Büchern. Für mich war das eine schöne Auffrischung für mich und ein Ansporn noch länger über den richtigen Namen der nächsten Variablen nachzudenken!
Programmierung ist kein Service sondern ein Handwerk das es gilt zu beherrschen!
Franklin ist ein kleines Tool das Werte über eine Website (mit Hilfe von Google oder API’s) ausliest, abspeichert. Diese kann man sich später in einem Graphen anzeigen lassen.
Der Funktionsumfang ist noch nicht wirklich immens, aber für die kleine Überwachung für den SEO Profi oder aus eigenem Interesse vielleicht einen Blick Wert.
Als Beispiel, damit man sich eine Vorstellung von der Ausgabe machen kann hab ich eine Demo online gestellt, die auch schon eine Weile läuft: franklin.marceleichner.de.
Achso ganz nebenbei großen Dank an die Sourceforge Leute die einen echt feinen Service haben!
Okay, das ist mal cool! Anscheinend kann man sich per WLAN oder sonstwie der O2 Anzeigetafeln in Berlin Friedrichshain bedienen. Fraglich ob der Hack auf beiden Tafeln zu sehen war, diese hängen nämlich anscheinend an einem und dem selben System.
Via NoMoreSleep Blog