Um auch unterwegs ein wenig an meinen Horrorblog Reviews zu arbeiten und Konzepte zu schreiben oder sonstwas zu machen habe ich mir in der letzten Woche mein erstes Netbook zugelegt. Das trendige iPad kam nicht in Frage, da es keine Tastatur hat, nicht erweiterbar ist und man nur die Apps aus dem AppStore installieren kann.
Um mich nicht mit dem auf dem Samsung N150
vorinstalliertem Windows 7 rumägern zu müssen hab ich direkt beim zweiten mal hochfahren den vorher präparierten USB Stick mit der Ubuntu Live-CD angesteckt und schon nach wenigen Klicks war Ubuntu installiert. Beim erstellen des USB Sticks hat es sich herausgestellt, dass die Anleitung auf der Ubuntu Download Seite für OSX nicht funktioniert und dass man mit der Windows Anleitung besser fährt.
Nach der Installation stand mir die ganze Open-Source Welt offen und ich hab’ erstmal meine Lieblinge cmatrix und figlet für die Kommandozeile installiert. Weitere Programme findet man über die Software suche und kann sie super schnell und einfach installieren.
Letzte Woche Freitag Nacht wurde von Google der Source Code aka Quellcode zu deren Online-Betriebssystem Chrome OS released. Ein paar Videos und noch mehr Infos gibt’s in dem dazugehörigen Blog-Post im Chrome-Blog.
Wer es drauf hatte auf Ubuntu seinen eigene Version zu compilieren kann sich glücklich schätzen und kennt sich wahrscheinlich gut damit aus. Ich musste mich mit dem Versuch begnügen das ganze mit einem Festplatten-Image von GDGT in Virtual Box (3.0.12 r54655) auf Snow Leopard (10.6.2) zum Laufen zu bekommen. Nachdem ich den Netzwerkadapter auf Desktop umgestellt habe, Linux - Ubuntu - Other Linux wie in der Anleitung angegeben hatte zeigte sich auch endlich der Login-Screen! So, jetzt noch die Tücken der englischen Tastatur besiegen und nachdem das "z" im Passwort auch hübsch als "y" auf der Tastatur eingegeben wurde komm ich auch mit meinem Google Account rein! (Manchmal geht das wohl nicht weil die Server überlastet waren?)
Ja, wie ist es? Ganz nett - es kann noch nich’ viel, alles läuft quasi im "Browser". Das Schachspiel das man schon gesehen hat vielleicht läuft in Flash und ich glaube nativ installiert, auf einem Netbook, ist Chrome OS superschnell! Frisch hochgefahren mit 3 Fensterchen offen, verbrauchte Chrome OS nur ca. 50MB!
Ich bin gespannt wie das fertige System aussehen wird. In einem Jahr wird sich ja hoffentlich noch viel Ändern und noch mehr "Programme" geboten werden. Zum Websites-Testen braucht man Chromium auf jeden Fall nicht - da reicht auch der Chrome-Browser.
Erst vor zwei Wochen etwa hatte ich das Vergnügen und konnte den Layar-Browser auf einem der neuen IPhones 3Gs ausprobieren und war schlichtweg begeistert!
Dort kann man einfach den Bildschirm wie ein Fenster in einer andere Welt benutzen. Man schwenkt das Handy hin und her und sieht an welcher Stelle im Raum (in 3D dargestellt) sich zum Beispiel Wikipedia Einträge befinden. Ganz praktisch wenn man sich verlaufen hat und den Fernsehturm gerade nicht sehen kann um sich zu orientieren. Erst eine Spielerei - die aber durchaus imenses Potential hat das Leben der Menschen zu erleichtern. Die intuitive Art wie man das Handy bewegt hilft dabei nur ungemein.
In Layar kann man so gut wie alle Daten die einen Ort haben anzeigen lassen, vorausgesetzt es gibt dort einen Stream dafür. Neu dazu gekommen sind heute die Jungs und Mädels mit ihren Reisetips von Spotted by Locals. Wer sich nicht so richtig vorstellen kann wie das genau abläuft guckt sich am besten eines der Videos an die es bei Youtube gibt.
Also nur noch eine Frage der Zeit, bis alle Leute mit dem Handy vor dem Gesicht durch die Straßen rennen und sich niemand mehr verläuft! Es sei denn, der Akku is’ leer ;-)
Von Jann hab ich den Hinweis auf GL Terminal bekommen. Emuliert wunderbar einen total klassischen, flimmernden, gekrümmten Terminal. Echtes Oldschoolfeeling!
Gerade hat mir Jann diese wunderbare Sendung mit der Maus Episode auf Youtube geschickt. Echt ein totaler Klassiker! Geht ein wenig lange aber lohnt sich auf jeden Fall da mal rein zu schauen.
Wer Araxis Merge (119-219$), Changes (49$) oder DiffMerge (free!) kennt - kennt vielleicht noch nicht: DeltaWalker (39-189$).
Ich würde mir gerne das Geld sparen und mit FileMerge aus den XCode Tools von Apple klar kommen aber irgendwie hab’ ich mich noch nicht dran gewöhnt ;-) Was benutzt ihr?
In einem Spiegel Artikel wurde ich auf eine kostenlose Alternative zu Parallels hingewiesen: VirtualBox von Sun!
Da meine Parallels Lizenz schon etwas alt ist und ich mir das Update auf die neue Version und die neue Serial verkneifen möchte kommt mir das sehr gelegen. Runtergeladen, Installiert, funktioniert! Sehr schnell und intuitiv hat man sich ein virtuelles Ubuntu auf seinen Rechner geknallt! Ausprobieren!
Wie gestern schon beschrieben kann man super ab (Apache Bench) die Performance seiner Applikationen im Web testen. Durch Zufall hab ich in meiner Ports Sammlung noch ein anderes Programm gefunden das auch sehr vielversprechend aussieht: siege.
Dort kann man auch mehrere URLs testen, einen User simulieren und noch viel mehr. Damit habe ich allerdings noch nicht so viel Erfahrung. Hab aber gleich mal meine App getestet:
siege -c 100 -t 10s http://localhost/myProject/
Die Ausgabe sieht fast so aus wie beim ab:
Transactions: 545 hits
Availability: 100.00 %
Elapsed time: 17.85 secs
Data transferred: 1.33 MB
Response time: 1.02 secs
Transaction rate: 30.53 trans/sec
Throughput: 0.07 MB/sec
Concurrency: 31.01
Successful transactions: 604
Failed transactions: 0
Longest transaction: 3.31
Shortest transaction: 0.03
Mit einem Config File kann man aber auch noch mehrere Urls abfragen und so ein realistischeres Ergebnis erzielen. Mehr dazu steht in der Docu von Siege oder in Tutorials die man so im Netz findet: Regression testing with Siege.
Ich denke mal das solche Tools auch eine wunderbare Möglichkeit sind verschiedene Hoster zu testen oder einem Kunden zu zeigen wie Vorteilhaft eine Optimierung seiner Applikation wäre oder einfach nur welchen extremen Effekt der Einbau eines Caches hat.
Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf Kontoblick.de gestoßen. Nach der Anmeldung kann man dort sein echtes Konto von fast jeder Bank eintragen und sich die Umsätze fortan über ein Java-Applett in Kontoblick laden. Anscheinend wird dort Sicherheit ganz groß geschrieben. Mal sehen ... auf jeden Fall kann man sich dann seine Kontoauszüge schön katalogisiert und für die Statistik aufbereit anschauen. So wird aus jeder Überweisung an die Telekom direkt als solche erkannt und auch die Miete oder änliches gleich in der richtigen Kategorie abgelegt.
So erhält man ohne viel zu machen eine schöne Aufstellung über die Ausgaben und Einnahmen.
Okay, das ist mal cool! Anscheinend kann man sich per WLAN oder sonstwie der O2 Anzeigetafeln in Berlin Friedrichshain bedienen. Fraglich ob der Hack auf beiden Tafeln zu sehen war, diese hängen nämlich anscheinend an einem und dem selben System.
Via NoMoreSleep Blog